Muttertag

Klangschalenmassage

Am 8. Mai 2016 ist es wieder so weit – ganz Deutschland freut sich auf den Muttertag. Ganz Deutschland? Nein, eine kleine Gruppe hektisch herum irrender Personen hetzt durch die Fußgängerzonen, hysterisch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für die liebe Mutti und verfällt schließlich schweißgebadet in Panik: die Kinder! 🙂 Und sind wir letztendlich nicht alle Kinder?
Damit sich in diesem Jahr wirklich alle auf den höchsten Feiertag, den Tag der Mutter, freuen können, kommt hier eine wunderbare Idee, Eurer Mama eine schöne Freude zu machen: Verschenkt einen Gutschein für eine Klangmassage, Klangmeditation oder eine Holistic Pulsing-Sitzung – eine ganzheitliche, energetische Methode der Körperbehandlung, um Geist und Seele anzuregen und wieder in Einklang zu kommen.

Preise für Gutscheine:
60 Minuten: 50,00 EUR
90 Minuten: 70,00 EUR
120 Minuten: 90,00 EUR

Schreibt mir einfach eine kurze Nachricht über das Kontaktformular zur Bestellung eines Gutscheines.

Selbstverständlich dürfen sich auch Väter angesprochen fühlen, einen Gutschein zum Vatertag zu wünschen, der dieses Jahr nur wenige Tage zuvor, nämlich am 5. Mai 2016, stattfindet.

Allen Müttern und Vätern wünsche ich an dieser Stelle jetzt schon einmal einen traumhaften Ehrentag.

Alles Liebe,
Eure Sandra

***

Und wenn es Euch interessiert, woher der Muttertag eigentlich kommt, dann lest hier die Entstehungsgeschichte des Muttertags:

Ursprung in der Frauenbewegung

Der Muttertag geht auf die amerikanische Frauenbewegung Mitte des 19. Jahrhunderts zurück.
Als „Mutter des Muttertags“ gilt die US-Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis (1832 – 1905). Im Jahre 1858 gründete die wohltätig engagierte Pastoren-Ehefrau die so genannten „Mothers Days Works Clubs“, die unter anderem sanitäre Missstände in der Arbeiterschicht beseitigen sollten, um die Gesundheit zu fördern und dadurch die damalig sehr hohe Kindersterblichkeit zu minimieren. Durch Spenden konnten die Clubs Medizin für kranke Mütter kaufen und Haushaltshilfen für deren Familien organisieren.
HibiskusWährend des amerikanischen Bürgerkriegs organisierte Ann Jarvis 1865 die „Mother`s Friendship Days“ (Mütter-Freundschaftstage). Verwundete Soldaten beider Seiten sollten von ihren Müttern mit dem Notwendigsten versorgt werden. Selbst nach dem Bürgerkrieg richtete Ann Jarvis für Mütter beider gegnerischen Lager Treffen ein und machte sich stark für die Einrichtung eines Muttertags als Feiertag für Pazifismus (Frieden) und sozialen Einsatz.
Parallel dazu machte sich die amerikanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Julia Ward Howe 1870 mit ihrer „Mother`s Day Proclamation“ für den Muttertag stark. Ihr Ziel war es, mit der Einführung dieses Feiertags gegen den Krieg zu protestieren und zu verhindern, dass die Söhne im Krieg für das Vaterland geopfert wurden.

Amerika führt als erste Nation den Muttertag ein

Die offizielle Anerkennung des Muttertags erreichte allerdings erst die Tochter von Ann Marie Reeves Jarvis, Anna Marie Jarvis im Jahre 1914. Zuvor hatte sie zum Todestag Ihrer Mutter (am 2. Sonntag im Mai 1908) 500 Nelken, die Lieblingsblumen ihrer Mutter, an die Gemeinde verteilt – rote zu Ehren der lebenden Mütter und weiße zu Ehren der Verstorbenen. Sie griff das Erbe ihrer Mutter auf und kämpfte seitdem in der Politik und Kirche, vor allem in ihrer methodistischen Glaubengemeinschaft und in der Frauenbewegung, für die offizielle Einführung des Gedenktags für die Mütter.
Nachdem zahlreiche US-Staaten in den Jahren 1908 bis 1914 bereits den Muttertag feierten, erklärte der amerikanische Kongress 1914 den 2. Sonntag im Mai als nationalen Feiertag.
Von den USA aus kam der „Mothering Day“ nach England und verbreitete sich bis 1924 in zahlreiche europäische Länder.

Die Entwicklung in Deutschland

In Deutschland wurde der Muttertag ab 1922 ganz unpolitisch und getrieben von der Blumenindustrie etabliert. Blumenwünsche, Veranstaltungen und Muttertagspoesie prägten das neue Bild dieses Gedenktages.
Die Nationalsozialisten machten sich die Grundidee des Mutter-Gedenktages im Sinne ihrer germanischen Herrenrasse zueigen. Gefördert durch die Ideologie der deutschen Mutter, die dem Volke ganz heldenhaft gesunden Nachwuchs schenkt, wurde der Muttertag in Deutschland 1933 offiziell als „Ehrentag deutscher Mütter“ am 3. Sonntag im Mai eingeführt, ab 1939 das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter verliehen.
Seit 1949 wird der Muttertag in der Bundesrepublik wieder am 2. Maisonntag gefeiert, allerdings seitdem ohne gesetzliche Festlegung durch die Regierung. Eine Sonderstellung hinsichtlich des Ladenschlussgesetzes genießt jedoch der Blumenhandel an diesem Tag.
Seitdem nahm die Kommerzialisierung des Muttertags ihren Lauf. Die Floristen erzielen an diesem Tag den größten Umsatz im Jahr, noch weit vor dem Valentinstag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.